Judith Ayaa – Ugandas Sprint-Superstar

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Judith Ayaa etablierte sich als bekannte Pionierin der Sprinterinnen Ugandas, wie ihr Rekord in der internationalen Bahnszene bestätigt. Sie ist mit 5’9″ relativ groß, wurde am 15. Juli 1952 geboren. Ayaa soll 2002 inmitten von Armut gestorben sein (sogar mit Ayaa, die ihren Lebensunterhalt damit verdiente, Steine ​​​​zu zerschmettern) und sich um ihre Kinder zu kümmern, von denen gesagt wurde, dass sie so groß sind wie 8. In den frühen 1970er Jahren waren die Namen John Akii-Bua und Ayaa die bekanntesten unter den Läufern in Uganda, die beiden nahmen an vielen internationalen Leichtathletik-Meetings teil.

In einer Ära, in der die Teilnahme afrikanischer Frauen an Leistungssportarten noch in den Kinderschuhen steckte und vor allem Amateure waren, wurde die junge Judith Ayaa zu einem klingenden Namen unter den weiblichen afrikanischen Leichtathletikstars. Ayaa ist immer noch die einzige ugandische Frau, die jemals eine Medaille bei den Commonwealth-Spielen gewonnen hat. Aber Ayaas Karriere war nur von kurzer Dauer, wahrscheinlich weil sie früh heiratete und mehrere Kinder bekam, und weil sie der ethnischen Zugehörigkeit der Acholi angehörte … eine Gruppe (aus politischen Gründen), die der ugandische Präsident Idi Amin ständig im Auge behielt. In ähnlicher Weise gehörte John Akii-Bua der Lango-Ethnie an, die Idi Amin als stark abgeneigt galt. Die ethnische Zugehörigkeit von Akii-Bua soll trotz seines Ruhms und seiner Erfolgsgeschichte ihn daran gehindert haben, sein Potenzial als Hürde voll auszuschöpfen. Akii-Bua wurde manchmal unter Hausarrest gestellt und war vom internationalen Wettbewerb frustriert.

Die Bilanz von Judith Ayaa bei den Ost- und Zentralafrikanischen Leichtathletikmeisterschaften ist erstaunlich. 1968 gewann Ayaa Gold im 100-Meter-Sprint und beendete das Rennen in 11,5 Sekunden. Im folgenden Jahr 1969 festigte und bestätigte Ayaa ihre beeindruckende Leistung, indem sie in denselben Meisterschaften über 100 Meter (11,8 Sekunden), 200 Meter (25,0 Sekunden) und 400 Meter (53,6 Sekunden) gewann. Auch bei den gleichen Meisterschaften 1970 blieb Judith Ayaa nicht zurück. Die schlanke junge Frau mit der „Mercedes-Benz“-Karosserie siegte erneut über 100 m (11,8er), 200m (24,1er) und 400m (54,0er). Im Jahr 1969 wurde Judith Ayaa basierend auf ihrer Bestzeit von 53,6 Sekunden unter den besten 400-m-Läuferinnen der Welt als einzige Afrikanerin in dieser Gruppe eingestuft.

Bei den Commonwealth Games 1970 im schottischen Edinburgh etablierte sie sich als internationale Sportlerin. Bei diesen Spielen trat Judith Ayaa insbesondere über 400 m an. Im Finale gewann die legendäre Jamaikanerin Marilyn Fay Neufville, die Weltrekorde brach, im Alter von 17 Jahren (51,02 Sekunden) verblüffend mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung vor der Silbermedaillengewinnerin Sandra Brown (53,66) aus Australien, Judith Ayaa (53,77), die mit einem Foto ins Ziel kam -Platz drei und damit die Bronzemedaille gewinnen. Dies wäre insbesondere der renommierteste internationale Auftritt von Judith Ayaa! Die großartige Karriere von Marilyn Neufville würde wegen körperlicher Verletzungen und unbedeutender Operationen nur von kurzer Dauer sein. Bei den Commonwealth Games 1974 in Christchurch in Neuseeland wurde Neufville 6. im Finale. Und bei den Olympischen Spielen 1976 im kanadischen Montreal schied sie in der ersten Runde aus.

Die nächste große Herausforderung für Ayaa, die Olympischen Spiele 1972 in München in Deutschland, würden sich für Ayaa als interessant erweisen. In der ersten Runde wurde Ayaa in Bahn zwei Vierte (52,85 Sekunden) und qualifizierte sich damit für das Viertelfinale. Im Viertelfinale wurde Judith Ayaa in ihrem Vorlauf auf Bahn 7 gezogen. Ayaa belegte bequem den dritten Platz und stellte mit 52,68 Sekunden einen ugandischen Nationalrekord auf. Der nationale Rekord würde viele Jahre halten und dies wäre Ayaas persönliche Bestleistung. Bemerkenswert ist, dass Ayaa in diesem Halbfinale die 26-jährige Colette Besson aus Frankreich besiegte, die zierliche Überraschungssiegerin in derselben Veranstaltung bei den vorherigen Olympischen Spielen (Mexiko-Stadt in Mexiko, 1968). Besson war auf Bahn 3 und ihr 5. Platz disqualifizierte sie vom Erreichen der nächsten Runde. Nach 1972 wurde Ayaas Leistungsbilanz glanzlos, kurz nachdem sie geheiratet hatte und kurz nacheinander Kinder bekam. Ihr Ableben war alles andere als glamourös, es war entmutigend. Aber ihre Regentschaft in der Frauenbahn war kurz, aber großartig und ausdauernd. Trophäen und nationale Leichtathletik-Meetings in Norduganda sind ihr in Erinnerung geblieben.



Source by Jonathan Musere

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